Fragen wir mal so: Hat der Gesetzgeber noch alle Paragrafen im Schrank? Oder halt, fragen wir anders: Warum sitzen Juristen im Flugzeug stets in der ersten Reihe? Natürlich damit beim Absturz der Getränkewagen nochmal vorbeikommt. Zu Beginn des 21. Jahr-hunderts lebt der deutsche Jurist im rechtlichen Elendsviertel. Ist denn ein Richter zu beneiden, wenn - wie beim Landgericht Mannheim geschehen - bei einem Mordprozeß die Autopsie des Opfers neben einer Schußwunde auch noch folgendes ergibt: Schrumpfniere, Leberzirrhose, zwei Meter Bandwurm und 3,9 Promille Alkohol. Das sind viereinhalb Todesursachen in einem Körper!
Aber zum Glück sind zumindest die wesentlichen Dinge juristisch geklärt: "Ein Bankschließfach ist keine Wohnung." (Bundesgerichtshof, 2002) Natürlich. Keine Frage. Das hatten wir schon immer irgendwo geahnt. Doch trotz dieser leichten Irritationen gilt: nie war der Anwalt wichtiger als heute! In seinem neuen Programm versucht Werner Koczwara daher, dem Juristenstand etwas von seinem alten Glanz und seiner Würde zurückzugeben. Denn wer hilft Ihnen denn bei einem Kabarettbesuch, wenn Ihr Sitznachbar muffelt wie ein feuchtes Frettchen? Und wer übt mit Ihnen die lustigsten Zungenbrecher am Sterbebett?
Nach seinem Erfolgsprogramm "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" kämpft sich Werner Koczwara in seinem neuen Opus weiterhin als wackerer Tarzan durch den Paragrafendschungel. Freuen Sie sich wieder einmal auf einen Abend mit 100 Prozent Koczwara-Humor: schnell, frech, intelligent und garantiert rabenschwarz.
www.koczwara.de